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GLOBAL VIEW RIESENRADFONDS: CLLB Rechtsanwälte empfehlen Anlegern rasches Handeln

Berlin, 10.05.2010. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte ist es fraglich, ob die Riesenräder, die die Global VIEW – Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG errichten wollte, jemals gebaut werden. Auch ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Veruntreuung von Anlegergeldern. Die Anleger der Global VIEW – Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG sollten daher nach Auffassung von Rechtsanwalt Hendrik Bombosch von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte nicht untätig bleiben und versuchen ihr Geld zu retten.

Den Anlegern der obigen Beteiligung wurde vor kurzem von einer Tochter der ABN AMRO Bank N.V. ein vergleichsweises Angebot zum Kauf der fehlgeschlagenen Kapitalanlage unterbreitet: gegen Zahlung von 60 % des Nominalwerts bis zum 28.05.2010 bzw. 85 % des Nominalwerts bis zum 28.12.2018 wird die Kapitalanlage übernommen. Das Angebot umfasste einen Mitverkauf sämtlicher eventuellen Schadensersatzansprüche gegen die Treuhänderin, die Fondsgesellschaft, deren Gesellschafter, die Delbrück Bethmann Maffei AG, die DBM Fonds Invest GmbH und sämtliche anderen eventuell Prospektverantwortlichen für den Verkaufsprospekt Global VIEW Beteiligungsfonds 2006.

Die Anleger, die dieses Angebot angenommen haben, werden 60 % bzw. 85 % des Nominalwerts der Beteiligung zurück erhalten und auf dem Restschaden sitzen bleiben, wenn sich genügend Anleger für die Annahme des Vergleichs entschieden haben und die Mindestannahmequote erreicht wird.

Den anderen Anlegern rät Rechtsanwalt Bombosch von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros in München und Berlin dringend, die oben skizzierten Ansprüche anwaltlich prüfen und ggf. durchsetzen zu lassen, um so zu versuchen, 100 % des Schadens ersetzt zu erhalten. Neben Ansprüchen wegen einer eventuell fehlerhaften Beratung bei der Vermittlung der Kapitalanlage kommen Prospekthaftungsansprüche in Betracht. Nach Auffassung von Rechtsanwalt Hendrik Bombosch bestehen schon Bedenken bezüglich der Plausibilität des Prospekts. So wurde beispielsweise die vorgesehene Bauzeit des Riesenrads in Peking vor Olympia 2008 mit nur 15 Monaten beworben, obwohl zuvor in Singapur 30 Monate für die Errichtung eines solchen Rades benötigt wurden.

Auch hätten die Anleger nach Meinung von Rechtsanwalt Bombosch darauf hingewiesen werden müssen, dass neben den Anlegergeldern noch eine Bankfinanzierung zur Umsetzung der Projekte erforderlich ist und dass es der Fondsgesellschaft möglich war, über die Anlegergelder bereits zu verfügen, bevor ein Bankdarlehen abgeschlossen wurde. Bis heute steht die Bankfinanzierung nicht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage des Fonds scheint es nach Presseberichten unwahrscheinlich, dass sich jetzt noch eine Bank findet, die bereit ist, Geld in den Fonds zu investieren.
Rechtsanwalt Bombosch warnt die Anleger davor, die Sache einfach auszusitzen, sondern empfiehlt, zeitnah zu handeln, damit eventuelle Schadensersatzansprüche nicht verjähren. Darüber hinaus gilt im Rahmen der Zwangsvollstreckung das Prioritätsprinzip, d.h. wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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