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Millionenschaden für Anleger des Deutschen Vermögensfonds I (MSF). CLLB- Rechtsanwälte vertreten geschädigte Anleger bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche

Der erst im März 2004 aufgelegte Deutsche Vermögensfonds I mit einem geplanten Volumen von € 200.000.000,00 wird wegen des Betreibens unerlaubter Bankgeschäfts aufgelöst.

Bereits am 15.11.2004 hatte die Fachpresse (kapitalmarkt intern) darauf aufmerksam gemacht, dass die Fondsgesellschaft ohne entsprechende Zulassung Finanzkommissionsgeschäfte betreibt. Auch im „Finanztest“ wurde bereits frühzeitig vor einer Beteiligung gewarnt.

Trotz dieser negativen Pressestimmen ging der Vertrieb der Beteiligung unvermindert weiter. Anlegern, die auf diese Pressestimmen nicht hingewiesen wurden, stehen nach der obergerichtlichen Rechtsprechung Schadenersatzansprüche zu.

Der Anspruch ist darauf gerichtet, die Beteiligung rückabzuwickeln, was für den einzelnen Anleger bedeutet, dass er das eingesetzte Kapital zurückerhält und von etwaigen Finanzierungskosten freigestellt werden muss. Die Beteiligung kann im Falle eines Schadenersatzanspruchs an den Vermittler übertragen werden.

Neben Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung kommen auch Prospekthaftungsansprüche in Betracht, die im Hinblick auf die kurzen Verjährungsfristen für Prospekthaftungsansprüche zeitnah geltend gemacht werden müssten, um keine Rechtsnachteile zu erleiden.

Die Initiatoren des Fonds müssen gewusst haben, dass sie für die vorgenommenen Finanzkommissionsgeschäfts eine Genehmigung benötigt hätten.

Bereits in der Vergangenheit hat die zuständige Finanzaufsicht bei Fehlen einer solchen Genehmigung die Rückabwicklung angeordnet.

In einer der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte als Pressemitteilung vorliegenden Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt wurde die Entscheidung der Finanzaufsicht, den Deutschen Vermögensfonds aufzulösen, bestätigt.
(Az.: 1 G1938/05 (V) )

Die Pressemitteilung kann bei der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte kostenfrei per mail angefordert werden.

Nach den Erfahrungen der Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte sind Rechtsschutzversicherungen für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung und Prospekthaftung eintrittspflichtig.

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Über den Autor

Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Er vertritt aktuell zahlreiche Mandanten im Großschadensfall VW (Abgas – Skandal). Daneben vertritt er insbesondere Anleger in Beratungshaftungsprozessen, insbesondere im Bereich Medienfonds, Leasingfonds, geschlossene Immobilien- und Schiffsfonds.
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