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Südfinanz Holding AG – Teil 3: Weiterhin keine Zahlung an die Anleihegläubiger

München, 19.01.2011. Das Unternehmen Südfinanz Holding AG gab im Jahr 2008 Teilschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis 2015 und einer Verzinsung in Höhe von 9,00 % p.a. heraus. Insgesamt sollten Teilschuldverschreibungen i.H.v. € 25 Millionen Euro, aufgeteilt in 250 Tausend Stück mit einem Nennwert in Höhe von je 100,00 Euro, emittiert werden. Zum Zinstermin November 2010 kam es zu einer bis heute andauernden Verzögerung der Zinszahlung.

Die Südfinanz Holding AG hatte in den letzten Wochen mehrere Erklärungen für die Verzögerung der Zinszahlung herausgegeben. Zuletzt wies sie in einer Ende Dezember auf ihrer Homepage veröffentlichten Mitteilung darauf hin, dass sie in der kommenden Woche, also in der ersten Januarwoche, den exakten Auszahlungstermin für die Anleihezinsen mitteilen könne und auf ihrer Homepage veröffentlichen werde.

„Dies ist allerdings bis heute nicht erfolgt“, so Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin, die bereits mehrere Gläubiger der  Teilschuldverschreibungen der Südfinanz Holding AG vertritt. „Vielmehr heißt es auf der Homepage der Südfinanz Holding AG lediglich weiterhin, dass die Telefonate vom 24.12.2010 bis 31.12.2010 wegen Betriebsurlaubs nicht besetzt seien und der Auszahlungstermin in der kommenden Woche veröffentlicht werde.“

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte hatte in den vergangenen Wochen für mehrere Mandanten die Teilschuldverschreibungen gekündigt und die Südfinanz Holding AG zur Rückzahlung der jeweiligen Nominalbeträge aufgefordert.

Rechtsanwalt Luber: „Da die Gesellschaft auf unsere außergerichtliche Kündigung aber nicht reagiert hat, werden wir nun für unsere Mandantschaft die ersten Klagen vorbereiten. Wir sind hierbei zuversichtlich, diese Verfahren erfolgreich abzuschließen.“

Rechtsanwalt Luber rät daher den Gläubigern der Teilschuldverschreibungen der Südfinanz Holding AG, ihre Ansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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