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URTEIL: CLLB Rechtsanwälte erstreiten Schadensersatz für Anleger des Deutschen Vermögensfonds

München, den 01. August 2006 – In seinen Urteilen vom 31.07.2006 und 01.08.2006 hat das Landgericht Berlin den ehemaligen Berliner Senator Herrn Walter Rasch in elf Verfahren verurteilt, den von der Kanzlei CLLB Rechtanwälte vertretenen Mandanten vollen Schadenersatz zu leisten. Laut den Ausführungen des Gerichts haftet der Herr Walter Rasch als Prospektverantwortlicher des MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I.

Der MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I war in die Schlagzeilen geraten, weil die Fondsgesellschaft nach Auskunft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unerlaubt Bankgeschäfte betrieb und deshalb von der BaFin geschlossen wurde.

Darauf hin musste der MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I Insolvenz anmelden.

Die Schließung des Fonds, an dem mehr als 7.000 Anleger beteiligt sind, schlug insbesondere deshalb hohe Wellen, weil prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige Verteidigungsminister Prof. Dr. Rupert Scholz oder der ehemalige Berliner Schulsenator Walter Rasch für den Fonds geworben hatten und Posten in dessen Gremien besetzten.

Das Landgericht Berlin hat nun Herrn Walter Rasch verurteilt, elf von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertretenen Anlegern sämtliche aus der Fondsbeteiligung entstandene Schäden zu ersetzen. Herr Walter Rasch haftet nach Auffassung des Landgerichts Berlin für unzutreffende bzw. unvollständige Angaben im Verkaufsprospekt des Deutschen Vermögensfonds I. Als ehemaliger Vorstand der Fondgesellschaft, der zudem persönlich im Verkaufsprospekt für eine Anlage in den Deutschen Vermögensfonds warb, sei er als Prospektverantwortlicher anzusehen und müsse daher für die Prospektmängel gegenüber den Anlegern einstehen.

Dr. Henning Leitz, Partner der auf Wirtschafts- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei CLLB Rechtsanwälte, der die betroffenen Anleger vor Gericht vertrat und noch zahlreiche weitere Mandanten gegen Herrn Walter Rasch vertritt, misst den Urteilen grundsätzliche Bedeutung bei. Auf Grund der drohenden Verjährung der Prospekthaftungsansprüche könne er allen Anlegern des Deutschen Vermögensfonds nur zu einem unverzüglichen Handeln raten.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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