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V Plus Fonds 2 – Gesellschaftsversammlung am 20.02.2018

München, 23.02.2018 – CLLB Rechtsanwälte berichten über Gesellschafterversammlung der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG vom 20.02.2018.

Die ordentliche Gesellschafterversammlung der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG am 20.02.2018 in München war notwendig geworden, da die im Dezember 2017 initiierte Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren am erforderlichen Quorum (Mindestteilnahme der Gesellschafter) gescheitert war.

Auf der ordentlichen Gesellschafterversammlung waren nur wenige Anleger persönlich anwesend. Trotzdem konnten die in der Einladung aufgeführten Beschlüsse gefasst werden. Insbesondere wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2016 festgestellt. Ferner wurden der geschäftsführenden Kommanditistin, der Komplementärin und der Treuhänderin für das Geschäftsjahr 2016 von den Anlegern – wie von der Geschäftsführung des Fonds vorgeschlagen – jeweils die Entlastung versagt. Hintergrund ist, dass – so die neue Fondsgeschäftsführung – staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Verdachts von Verstößen gegen das KAGB zu laufen scheinen.

Interessant für die Anleger dürfte u.a. sein, dass die V + GmbH & Co. Fonds 1 bis 3 KGs nach Auskunft von Herrn Klaile von der Xolaris Service KVG ein Angebot für den Erwerb des gesamten Portfolios des Venture Plus 4 Fonds (dieser befindet sich in Liquidation) abgegeben haben.

Ferner wurde von der neuen Fondsgeschäftsführung mitgeteilt, dass die M1 Factoring GmbH mit den Raten betreffend die Schuldverschreibungen in Zahlungsverzug ist. Sollte die M1 Factoring GmbH die vereinbarten Raten nicht mehr zahlen können, dürfte dies die V + GmbH & Co. Fonds 2 KG wirtschaftlich weiter belasten. Laut Jahresabschluss zum 31.12.2016 ist ein Fondsanteil in Höhe von € 100 an der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG ohnehin nur noch € 16,14 (NAV) wert. Hinsichtlich der V + GmbH & Co. Fonds 1 KG, bei der ebenfalls noch Zahlungen der M 1 Factoring GmbH ausstehen, teilte Herr Klaile sogar mit, dass dann „wenn die M1 Factoring GmbH weiter nicht zahlen sollte (…), sogar über eine Liquidation der V + GmbH & Co. Fonds 1 KG ernsthaft nachgedacht werden müsse“.

CLLB Rechtsanwälte empfiehlt Anlegern der V Plus Fonds, die sich schlecht beraten fühlen und sich von dem Fonds trennen wollen, die Kontaktaufnahme zu einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei, um sich hinsichtlich möglicher Optionen zur Durchsetzung von Ansprüchen und auch im Hinblick auf einen Ausstieg aus dem Fonds qualifizierten Rat einzuholen. Dies insbesondere deshalb, weil neben der Möglichkeit der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen auch die Möglichkeit der Kündigung oder Stilllegung bestehen kann. Dies dürfte vor allem für Ratenzahler interessant sein. In vielen Fällen dürften überdies eventuell vorhandene Rechtschutzversicherungen der betroffenen Anleger die Kosten eines anwaltlichen Tätigwerdens und eines ggf. erforderlichen Klageverfahrens übernehmen. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte bietet den Betroffenen an, für sie kostenlos eine Deckungsanfrage bei der entsprechenden Rechtsschutzversicherung zu stellen


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Über den Autor

Alexander Kainz hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds oder ähnliche Anlageprodukte erworben hatten.
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