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Vorsicht Falle ! Immer mehr Senioren erhalten Rechnungen der Euro Assist 49 für Lottovertrag, der nicht abgeschlossen wurde. Verträge sind widerruflich und oft unwirksam. CLLB vertritt Geschädigte

In den letzten Wochen meldeten sich immer mehr Senioren bei CLLB Rechtsanwälte, die berichten, von Euro Assist49 eine Rechnung über monatlich € 69,90 erhalten zu haben, die mittels Lastschrift direkt vom Konto der Betroffenen eingezogen werden sollte. Die Senioren berichten, dass vor Erhalt der Rechnung nie etwas bei der Euro Assist 49 bestellt hätten. Bei der Euro Assist49 handelt es sich um einen Lotto- und damit Glücksspielanbieter.

Mit dem Rechnungsschreiben wird den Empfängern suggeriert, dass sie einen Lottovertrag abgeschlossen hätten, der für die nächsten drei Monate jeweils € 69,90 kosten soll. Auffallend ist, dass in den Schreiben oftmals die Kontonummer der Kunden, eingetragen ist, obwohl diese nie mitgeteilt wurde. Schon allein dieser Umstand ist datenschutzrechtlich zu prüfen.

Seit der Verabschiedung des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken, dass am 09.10.2013 in Kraft getreten ist, kommen Glückspielverträge nur noch dann wirksam zu Stande, wenn diese nach telefonischem Kontakt schriftlich bestätigt werden. Schon allein aus diesem Grund dürften die behaupteten Forderungen der Euro Assist 49 leicht abzuwehren sein.

Die Kanzlei CLLB rät allen Betroffenen, ihre Banken zu informieren, damit keine Abbuchungen von Seiten der Euro Assist 49 vorgenommen werden können. Da der Sitz der Euro Assist Ltd. in der Türkei ist, kann bei etwaigen Klageforderungen von der Gegenseite Prozesskostensicherheit gefordert werden. Geschädigte sollten auch den Datenschutzbeauftragten des Landes Nordrhein-Westphalen über die Vorgänge informieren und sich bei Nichtabschluss des Spielvertrags gegen die behaupteten Forderungen wehren.

CLLB Rechtsanwälte rät Geschädigten der Euro Assist 49, ihre Ansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen.

 


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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