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Wichtiger Erfolg für Anleger der POC

Berlin, 12.04.2017 – Ein von uns beim LG Berlin vertretener Anleger der POC 1 GmbH & Co. KG sowie der POC 2 GmbH & Co. KG erstreitet Schadensersatz.

 

Das Landgericht Berlin hat mit Urteil aus März 2017 die Fehlerhaftigkeit des Prospekts der POC 1 GmbH & Co. KG sowie der POC 2 GmbH & Co. KG bestätigt. Dies erhöht die Chancen der Anleger für die erfolgreiche Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen immens.

Bei den vorgenannten Beteiligungen besteht eine Vielzahl von Risiken- so auch die Gefahr eines Totalverlusts der investierten Einlage. Gemäß der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss ein Anleger zutreffend und vollständig über die Risiken eines Kapitalanlagemodells aufgeklärt werden, bevor er sich hieran beteiligt. Lässt sich eine unterlassene Risikoaufklärung in nur einem anlagerelevanten Umstand nachweisen, so besteht ein Anspruch auf Schadensersatz, gerichtet auf Rückabwicklung der gesamten Anlage. Der Anleger hat dann einen Anspruch auf Rückzahlung des in die Beteiligung geleisteten Kapitals abzüglich etwaiger Ausschüttungen.

Wir vertreten die Auffassung, dass die Prospekte zu den vorgenannten Anlagen in mehreren Punkten fehlerhaft sind. Diese Auffassung wurde nunmehr vom LG Berlin hinsichtlich eines aufklärungsrelevanten Umstands in einem im März 2017 verkündeten Urteil bestätigt. So kam das Landgericht zu dem Ergebnis, dass dahingestellt bleiben könne, ob die Prospekte rechtzeitig übergeben worden seien, weil diese jedenfalls nicht für eine vollständige Risikoaufklärung geeignet sind.

Dies ist eine sehr positive Nachricht für Anleger der POC 1 GmbH & Co. KG sowie der POC 2 GmbH & Co. KG. Bereits früher hatte das Landgericht Berlin die Gründungsgesellschafter der POC Growth 2 GmbH & Co. KG wegen Prospektfehlern zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt. Auch das Kammergericht Berlin hatte zuvor in jeweils vorläufigen Hinweisen die von uns vertretene Auffassung geteilt, dass hinsichtlich der Beteiligungen POC 1 GmbH & Co. KG bzw. POC Growth GmbH & Co. KG Prospektfehler vorliegen könnten.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt Frau Rechtsanwältin Linz, die in besagter mündlicher Verhandlung die Interessen des Klägers wahrgenommen hat, betroffenen Anlegern prüfen zu lassen, ob sie diese Rechtsprechung des Landgerichts Berlin für sich nutzen und erfolgversprechend selbst Schadensersatzansprüche geltend machen können.

Wir prüfen für unsere Mandanten kostenfrei, ob eine ggf. bestehende Rechtsschutzversicherung die mit einer Anspruchsdurchsetzung verbundenen Kosten übernimmt.


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Über den Autor

Manon Linz wurde mit den folgenden wichtigen Fällen betraut: ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG, Inncona GmbH & Co. Leasingsfonds KG, Dubai Sports City GmbH & Co. KG, TIV Trendinvest GmbH & Co. Umweltfonds KG und Folgefonds, Deutsche Biofonds Hydropower GmbH & Co. KG
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