P&R Container Insolvenz
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Franz Braun

Anwalt P&R Container Insolvenz

Insolvenzverfahren eröffnet – Anleger sollten handeln

Für die deutschen P&R Gesellschaften wurden am 24. Juli 2018 vom Amtsgericht München offiziell die Insolvenzverfahren eröffnet. Anleger können Ihre Forderungen bis zum 14. September 2018 einreichen.

Auf einen Blick – diese P&R Verwaltungsgesellschaften sind von der P&R Container Insolvenz betroffen

  • P&R AG
  • P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH
  • P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH
  • P&R Container Leasing GmbH
  • P&R Transport-Container GmbH

Die drei Gesellschaften P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH und P&R Container Leasing GmbH haben jeweils am 15.03.2018 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt. Die P&R AG und P&R Transport-Container GmbH stellten Ihren Insolvenzantrag am 26.04.2018. Alle Anträge werden durch den bestellten Rechtsanwalt Dr. jur. Michael Jaffé als Insolvenzverwalter vertreten. Offiziell eröffnet wurden die Insolvenzverfahren vom Amtsgericht München am 24. Juli 2018.

Was Sie als Anleger jetzt tun können

Sie haben in P&R Container investiert und sind von der P&R Container Insolvenz nun betroffen? Dann sollten Sie die folgenden Schritte unternehmen:

  • Melden Sie Ihre Forderungen im offiziell eröffneten Insolvenzverfahren bis zum 14. September 2018 an.
  • Halten Sie die Unterlagen der offenen Verträge bereit.
  • Holen Sie sich frühzeitig Rat von Ihrem Anwalt, welche Ansprüche wie anzumelden sind
  • Lassen Sie von Ihrem Anwalt außerdem prüfen, ob Sie beim Anlagen-Erwerb falsch beraten wurden

Außerdem: Verschaffen Sie sich einen Überblick über ihr Anlageportfolio nach möglichen weiteren Investments, die von einer möglichen Insolvenz bedroht sein könnten. Auch hier könnten Ansprüche aufgrund fehlerhafter Beratung bestehen.

P&R Container Insolvenz – News

Folgend haben wir für Sie die wichtigsten Ereignisse zur P&R Container Insolvenz zusammengefasst. Hinter den einzelnen Links finden Sie unsere ausführlichen News-Beiträge zum entsprechenden Thema.

Stand der Entwicklungen
  • 24. Juli 2018: Die Insolvenzverfahren über die P&R Gesellschaften werden vom Amtsgericht München offiziell eröffnet. Forderungen können von den Anlegern bis 14. September 2018 angemeldet werden.
  • 14. Juni 2018: CLLB Rechtsanwälte reichen die ersten Klagen auf Schadensersatz gegen einzelne Vermittler von P&R Containern bei verschiedenen Gerichten ein.
  • 17. Mai 2018: Nach Angaben der vorläufigen Insolvenzverwaltung wird deutlich: Knapp 1 Million der Container existieren nur auf dem Papier.
  • 24. April 2018: Die P&R Transport Container GmbH und die Dachgesellschaft P&R AG haben ihren Insolvenzantrag beim Amtsgericht München eingereicht.
  • 19. März 2018: Das Amtsgericht München eröffnet das vorläufige Insolvenzverfahren für folgende Gesellschaften:
    • P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH
    • P&R Container Leasing GmbH
    • P&R Gebraucht-Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH
  • 15. März 2018: Die drei o.g. Gesellschaften stellen den Insolvenzantrag
  • 8. März 2018: Stiftung Warentest berichtet davon, dass die P&R Gruppe, ihres Zeichen größter Anbieter von Container-Direktinvestments, am 07.03.2018 den Vertrieb eingestellt hat.
  • Feb/März 2018: Anleger berichten davon, dass Zahlungen der P&R Gruppe ausgeblieben sind

P&R Container Insolvenz – Wie geht es weiter?

Zuerst einmal werden die vorläufigen Insolvenzverwalter die Situation bei der P&R Container Gruppe analysieren und entscheiden, wie es weitergehen könnte. Eine Prüfung, ob die Unternehmen fortgeführt werden können oder Container verkauft werden steht derzeit im Raum. Fakt ist, das Insolvenzverfahren wurde vom Amtsgericht München nun offiziell eröffnet. Anleger und Investoren müssen bis zum 14. September 2018 ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. Was allerdings am Ende für sie übrig bleibt, steht in den Sternen.

Anwalt Franz Braun rät: Prüfung von Schadens­ersatz­ansprüchen

Die erfahrenen CLLB-Rechtsanwälte kennen solche Fälle zu Genüge. Trotz Insolvenzverfahren müssen Anleger mit hohen Verlusten rechnen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Insolvenzmasse ausreicht, um alle Gläubiger auszuzahlen. Als Alternative könnten möglicherweise Schadensersatzansprüche aufgrund der P&R Container Insolvenz geltend gemacht werden.

P&R Container Insolvenz – Ordner mit Schadensersatz-Beschriftung

Container-Direktinvestments gelten als hochriskante Anlagen. Berater und Anlagenvermittler müssen Anleger über bestehende Risiken, die weit mehr als nur der Totalverlust des Geldes darstellen können, umfassend aufklären. Dies ist in den letzten Jahren bei der P&R Gruppe nicht in ausreichendem Maße geschehen – eine Plausibilitätsprüfung war viele Jahre nicht möglich, weshalb Vermittler von P&R Containern den Anlegern nur spärliche Informationen liefern konnten. Durch den mangelnden Informationsfluss kann im Nachhinein ein Anspruch auf Schadensersatz bestehen.

Diese Ansprüche haben CLLB Rechtsanwälte bereits in vielen Großverfahren und Fällen erfolgreich durchsetzen können. Darunter auch unser Anwalt-Experte Franz Braun, der sich im Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrecht spezialisiert hat und sich mit der P&R Container Insolvenz bereits intensiv beschäftigt.

Wie kam es zur P&R Container Insolvenz?

Die P&R Gruppe (P&R AG) besteht aus mehreren Gesellschaften und wurde im Jahr 1975 mit dem Ziel gegründet, Finanzierungsbedarfe für Transport-Unternehmen, Reedereien, im Allgemeinen gesprochen für die Logistik-Industrie, durch private Finanzierungsmodelle zu decken. Sprich: privaten Anlegern Investments in Transport-Unternehmen anzubieten. Die P&R Gruppe bezeichnet sich selbst als Marktführer in ihrem Segment mit einem Gesamtvolumen von 1,25 Mio. Containereinheiten bei über 50.000 Anlegern.

P&R Container Insolvenz – Containerschiff auf hoher See

Das Modell der „Container als Kapitalanlagen“

Um in das Container-Geschäft bei P&R einzusteigen, sind für die privaten Anleger keine großen Hürden notwendig gewesen. Ein Vertrag über wenige Seiten und eine Investitionssumme von mindestens 3.000€ reichten schon aus. Die für 5 Jahre lang „erworbenen“ Container wurden schließlich an Reedereien vermietet und stellten damit eine attraktive zusätzliche Geldquelle für die Anleger dar. Zumal die P&R Gruppe aus Grünwald bei München als eine Art Musterfirma galt: Die Mietauszahlungen erfolgten 42 Jahre und 3 Monate lang pünktlich und ohne Probleme. Nach Ablauf der 5 Jahre nahm P&R die Container für den Restwert wieder zurück. Meistens nutzten die Anleger direkt im Anschluss die Möglichkeit direkt in eine Neuanlage in Form von Containern zu investieren.

Die Krise geschah im Verborgenen

Was für die Anleger bis Anfang 2018 alles rosig erschien, wurde auf dem Containermarkt schon ab 2012 überschattet. Der Preis für Standardcontainer sank innerhalb von 5 Jahren von 2500€ auf 1.500€ ab. Dadurch brachen auch die Anschaffungskosten für gebrauchte Container ein – die Mietpreise dieser um etwa 40 Prozent. P&R stand damit vor einem großen Problem: Durch die Mietpreissenkungen erwirtschaftete P&R weniger Mieterlöse am Markt und stellte den Anlegern gleichzeitig zu hohe Rückkaufpreise für Gebrauchtcontainer in Aussicht. 2017 war P&R dann wegen der gesetzlichen Prospektpflicht gezwungen künftigen Anlegern relevante Informationen, wie Marktkalkulationen, Mittelverwendung und Risiken beim Container-Erwerb vorzulegen. Die Krise von P&R war nun schwarz auf weiß erkennbar: Seinen Anlegern zahlte das Container-Unternehmen mehr an Mieten aus, als es selbst am Markt erwirtschaften konnte.

Das Debakel hatte sich bereits abgezeichnet

Bereits am 08.03.2018 berichtete die Stiftung Warentest davon, dass der Vertrieb der aktuellsten P&R Investment-Angebote bis auf weiteres eingestellt werde. Als Grund wurde sehr salopp ein „aktueller Anlass“ angegeben, der viele Anleger verunsicherte und für die vielen Investoren sehr überraschend kam. Konkret waren die Angebote Nr. 5005 sowie 6005, beides Investments für Privatanleger, die Summen im sechsstelligen Bereich investieren möchten, betroffen.

Schon 2017 hatte Finanztest ein weiteres Angebot der P&R Gruppe (Angebot Nr. 5004) als mangelhaft bewertet und in ausführlichen Berichten vor Container-Investments gewarnt.

Anleger der P&R Container erhielten im Frühjahr ihre Auszahlungen nicht

In diversen Publikationen und Foren im Internet sprechen Anleger bereits seit Wochen davon, dass fällige Auszahlungen von P&R nicht getätigt wurden und auf sich warten ließen. Die P&R Gruppe selbst sprach davon, dass es zu Verzögerungen kommen könnte, die Zahlungen aber im März nachgeholt würden. Nun ist das vorläufige Insolvenzverfahren das Resultat der Ereignisse und den Anlegern droht der Verlust Ihres gesamten Investments.

3,5 Milliarden Euro der P&R Anleger stehen in der Gefährdung

Insgesamt haben über 50.000 Anleger den P&R Gesellschaften Ihr Geld anvertraut, das nun aufgrund der P&R Container Insolvenz im Feuer steht. Es droht einer der größten Anlageskandale im Container-Investment Geschäft. Dies hatte sich bereits schon länger angedeutet. Zahlungsverzögerungen sind eingetreten und der Vertrieb für aktuelle Produkte wurde eingestellt.

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Letzte Aktualisierung: 25. Juli 2018

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Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Franz Braun ist ein Spezialist in Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrecht. Zu den wichtigsten Fällen, an denen er beteiligt war, gehörten Premiere/Sky, Griechenland und Porsche/VW.
Kommunizieren Sie mit ihm ganz so, wie Sie sich am besten aufgehoben fühlen:
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Aktuelle Beiträge zum Fall P&R Container

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Während die endgültige Eröffnung der Insolvenzverfahren über die Vermögen der P&R Gesellschaften noch immer aussteht, hat die auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin erste Klagen auf Schadensersatz gegen einzelne Vermittler von P&R Containern bei verschiedenen Gerichten eingereicht. Hintergrund ist, dass aufgrund der spärlichen Berichterstattung durch P&R eine Plausibilitätsprüfung viele Jahre überhaupt nicht möglich war. D.h. aufgrund der von P&R zur Verfügung gestellten Informationen konnte über einen langen Zeitraum hinweg nicht ordentlich überprüft werden, inwieweit das Geschäftsmodell von P&R überhaupt und vor allem für die Zukunft tragfähig ist.

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Für die rund 54.000 P&R-Anleger, die insgesamt ca. 3,5 Milliarden Euro in die P&R-Container investiert haben, kommt es immer schlimmer. Nach Angaben der vorläufigen Insolvenzverwaltung ist ein Großteil der 1,6 Millionen verkauften Container nicht vorhanden. Etwa eine Million Container existieren demnach nur auf dem Papier.

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P&R Insolvenz – Existieren einige P&R Container nur auf dem Papier?

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Ungereimtheiten in den P&R-Bilanzen werfen Fragen auf – Anleger müssen weiter um ihr Geld bangen

Die Insolvenz der P&R-Gesellschaften wirft immer neue Fragen auf, die für die Anleger sehr beunruhigend sind. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ am 7. Mai 2018 online berichtet, könnte ein Teil der Containerflotte gar nicht existieren.

Nach eigenen Angaben hatten die inzwischen insolventen P&R-Gesellschaften einem Bestand von rund 1,2 Millionen Containern und mehr als 50.000 Anleger haben in die Container investiert. Sie sind davon ausgegangen, das Eigentum an den Containern erworben zu haben. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist das oftmals nicht der Fall. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters haben rund 90 Prozent der Anleger kein entsprechendes Zertifikat angefordert, so dass sich die Container und die daraus resultierenden Mieteinnahmen keinem bestimmten Anleger zuordnen lassen. Das bedeutet auch, dass die Container nicht ausgesondert werden können, sondern in die Insolvenzmasse einfließen.

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Nächster Schock für P&R-Anleger. Auch die P&R-Transport Container GmbH hat Insolvenz beantragt. Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 26. April 2018 am Amtsgericht München eröffnet (Az.: 1542 IN 1127/18). Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Jaffé hat darüber hinaus auch die P&R AG Insolvenzantrag gestellt. Als Dachgesellschaft war sie für die Geschäftsabwicklung mit den Anlegern zuständig.

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P&R Container – AG München eröffnet Insolvenzverfahren

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Das Amtsgericht München hat am 19. März 2018 die vorläufigen Insolvenzverfahren über die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH (Az.: 1542 IN 726/18), die P&R Container Leasing GmbH (Az.: 1542 IN 727/18) und die P&R Gebraucht-Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH (Az.: 1542 IN 728/18) eröffnet. Für die rund 50.000 Anleger, die ihr Geld in P&R-Container gesteckt haben, sind damit die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden. 3,5 Milliarden Euro könnten nach der Pleite im Feuer stehen. Damit deutet sich ein Anlageskandal an, der andere Massenschadensfälle wie Prokon oder Infinus noch übertrifft.

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P&R Container: Anleger sind alarmiert

12.03.2018 | Themen: ,
Franz Braun 12.03.2018 25. Juni 2018

Bei der P&R Gruppe, Marktführer für Container-Direktinvestments, scheint es alles andere als rund zu laufen. Erst Anfang März wurde bekannt, dass es zu Verzögerungen bei den Auszahlungen an die Anleger kommt. Nun wurde auch noch der Vertrieb für aktuelle Anlageprodukte eingestellt.

Wie u.a. „Stiftung Warentest“ berichtet, wurden die Vertriebspartner aufgefordert, keine neuen Verträge mehr für die Angebote Nr. 5005 und 6005 abzuschließen. Der Vertrieb solle aus „aktuellem Anlass“ eingestellt werden, heißt es in einem dünnen Schreiben ohne nähere Informationen an die Vertriebspartner. Ein Blick auf die Homepage der P&R Gruppe bestätigt, dass aktuell kein öffentliches Angebot verfügbar ist und die Angebote für die Container-Direktinvestments Nr. 5005 am 7. März bzw. Nr. 5004 am 28. Februar 2018 geschlossen wurden.

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P&R Container-Investments in Schieflage?

09.03.2018 | Themen: ,
Franz Braun 09.03.2018 25. Juni 2018

Nach diversen Medienberichten sind fällige Auszahlungen nicht erfolgt und der Vertrieb wurde eingefroren. Anleger sollten Schadensersatzansprüche prüfen lassen.

Wie aus heiterem Himmel kündigt sich Ungemach für zahlreiche Container-Anleger an. Eigenen Angaben zufolge ist die P&R Gruppe Marktführer in ihrem Segment, sie betreut über 50.000 Anleger mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,25 Millionen Containereinheiten. Gestern wurden erste Berichte bekannt, wonach Auszahlungen nicht erfolgt sind, der Vertrieb neuer Anlagen vorerst eingestellt werden soll und sogar von einer möglichen Schieflage die Rede ist. Hintergrund dürfte das nachlassende Neugeschäft sein, soweit die Auszahlung an Altanleger auch von der Liquidität aufgrund neu eingeworbener Gelder abhängig ist. Allerdings hieß es offiziell, dass Einzelanfragen vorerst nicht beantwortet werden könnten.

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