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BTraders ignoriert Zahlungsaufforderung der Anleger

CLLB Rechtsanwälte setzt letzte Frist bevor Staatsanwaltschaft und Finanzaufsicht eingeschaltet werden

München, 03.08.2018. Bitcoin und andere Kryptowährungen erlebten einen regelrechten Boom. Anleger müssen beim Handel mit Kryptowährungen aber aufpassen. Der Boom hat auch unseriöse Partner auf den Plan gerufen, die versuchen an das Geld der Anleger zu kommen. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass auch die Handelsplattform BTraders zu diesen schwarzen Schafen zählen könnte. Für Anleger ist die Plattform nicht mehr zu erreichen und noch schlimmer – die Anleger kommen nicht an ihr Geld.

„Wir haben BTraders eine letzte Frist gesetzt, unserem Mandanten sein Geld auszuzahlen. Sollte das Unternehmen die Frist ungenutzt verstreichen lassen, werden wir die Staatsanwaltschaft und Finanzmarktaufsicht einschalten“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte.

BTraders ist eine Handelsplattform für Kryptowährungen der LCR Technology Ltd. mit Sitz in Sofia, Bulgarien. Laut Website erhalten die Anleger beim Handel mit Kryptowährungen hier Unterstützung von professionellen Brokern und Experten. Dazu wird ihnen u.a. ein vollumfänglicher Kontoservice angeboten. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass es nur darum geht, die Anleger um ihr Geld zu prellen. In Internetforen wird die Frage diskutiert, ob es sich bei BTraders um Scam, also um eine Form des Betrugs handelt. Typischerweise treten die Kunden dabei finanziell in Vorleistung. Auf die versprochene Gegenleistung warten sie allerdings vergeblich. Wer im Internet recherchiert, stößt schnell auf Anleger, die seit Wochen und Monaten erfolglos versuchen, Kontakt zu ihrem Ansprechpartner bei BTraders aufzunehmen.

Ähnliche Erfahrungen hat auch Rechtsanwalt Cocron gemacht. Mehrfache Aufforderungen, das Geld an seinen Mandanten auszuzahlen wurden bislang ignoriert. „Leider deutet vieles auf Betrug und Unterschlagung hin. Lässt BTraders auch unsere letzte Frist zur Auszahlung ungenutzt verstreichen, werden wir daher Staatsanwaltschaft und Finanzaufsicht einschalten. Wir werden alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzen, damit unsere Mandantschaft an ihr Geld kommt“, so Rechtsanwalt Cocron.

Anleger, die ebenfalls schlechte Erfahrungen mit BTraders gemacht haben, können sich an CLLB Rechtsanwälte wenden.

Mehr Informationen: https://www.cllb.de/

 


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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