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Istvan Cocron

Rechtsberatung zu Kryptowährungen & Blockchain

Unser CLLB-Expertenteam unterstützt Unternehmen bei der Einführung von Kryptowährungen und steht Ihnen in allen rechtlichen Fragestellungen zur Seite. Wir helfen Ihnen, die Blockchain datenschutzkonform einzusetzen und beraten Sie umfassend bei rechtlichen Fragen zu den neuen Zahlungsmitteln Bitcoin, Ether, XRP, LightCoin, Monero etc.

 

Welche Kryptowährungen gibt es? – Ein Überblick

Es gibt aktuell etwa 840 Kryptowährungen. Die seit 2009 erste offiziell gehandelte und wohl bekannteste ist Bitcoin mit einem Marktanteil von etwa 45% (Stand Juni 2017). Seit April 2017 erreicht der aktuelle Kurs immer neue Höhenflüge und knackte im August die 4.000 Dollar-Marke, Tendenz steigend. Neben Bitcoin sind Ether, Ripple und Litecoin weitere bekannte Vertreter der Kryptowährungen.

Was genau ist die Blockchain?

Die Blockchain ist eine Art dezentrales digitales “Buch”, welches alle jemals erfolgten Transaktionen in chronologischer Reihenfolge listet. Jede Kryptowährung hat ihre eigene Blockchain. Man kann sie sich auch als einen endlos langen Güterzug vorstellen, der mit jedem neuen Eintrag immer weiter verlängert wird. Mit seiner chronologischen Dokumentation aller Transaktionen kann dieser “Blockchainzug” in einzelne “Waggons”, den sogenannten Blöcken, unterteilt werden. Jeder dieser Blöcke besteht wiederum aus einer Liste, die die Transaktionen dieses einen “Waggons” beinhaltet. Ein Block verweist durch einen “Hashwert”, welcher aus dem Inhalt des sich davor befindenden Blocks berechnet, auf den hinter ihm liegenden “Waggon”. Dank dieser Methodik kann keiner unbemerkt einen “Waggon” bzw. Block entfernen, hinzufügen oder verändern – die Sicherheit der Blockchain ist dadurch gewährleistet.

Die Blockchain ist damit eine moderne und sichere Technologie zum digitalen Austausch von Geld- und Vermögenswerten und dient als technische Basis für Kryptowährungen, wie Bitcoin und Co. Aufgrund vieler offener Fragen birgt der Handel und Einsatz mit den digitalen Währungen jedoch auch (rechtliche) Risiken für Privatpersonen und Unternehmen!

Rechte und Pflichten für Betreiber von Kryptowährungs-Geschäften

Was es beim Handeln mit Kryptowährungen zu beachten gilt

Wer in Deutschland mit Kryptowährungen handelt, der braucht hierfür eine aufsichtsrechtliche Erlaubnis. Das hat die höchste deutsche Finanzaufsicht, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), in einem Urteil für das spanische Unternehmen Cryp.Trade Capital Ltd. entschieden. Wer über keine solche Genehmigung verfügt, haftet seinen Kunden gegenüber für alle Schäden, die dadurch entstanden sind. Dies kann aufgrund der enormen Volatilität der Kryptowährungen schnell existenzgefährdende Ausmaße annehmen. In der Regel kann sich der verantwortliche Unternehmer dabei auch nicht hinter einer haftungsbeschränkten Rechtsform, z.B. einer GmbH, „verstecken“ – die Haftung trifft ihn persönlich. Wer also ein Geschäft mit Kryptowährungen betreiben will, kommt auch aufgrund noch vieler offener Fragen um eine rechtliche Beratung nicht herum.

Beispiel-Fall Cryp.Trade Capital Ltd.: CLLB unterstützt die Geschädigten

Durch das Urteil für die Handelsplattform Cryp.Trade Capital Ltd. werden jede weiteren Geschäfte mit Bitcoin & Co. auf dieser Plattform untersagt. Zudem ordnete die BaFin die sofortige Abwicklung des Unternehmens an.

Kunden der Handelsplattform denen dadurch ein Schaden entstanden ist, sollten nun prüfen lassen, ob und welche Ansprüche geltend gemacht werden können.

Des weiteren könnten auch bald andere Handelsplattformen verurteilt werden, sofern sie über keine rechtliche Genehmigung von der BaFin verfügen. Betroffene sollten sich daher rechtzeitig informieren und beraten lassen. Das Team der CLLB befasst sich schon seit Längerem mit den Themen Kryptowährungen, Bitcoin und Blockchain und unterstützt Sie daher gerne bei rechtlichen Fragestellungen.

Wie Sie die CLLB bei rechtlichen Fragen zum Einsatz von Bitcoin & Co. unterstützt

Bitcoin ist die weltweit bekannteste Kryptowährung und Beispiel für die Anwendung der Blockchain-Technologie sowie ein in der Finanzwelt heiß diskutiertes Thema. Kryptowährungen sind in ihrer Entwicklung noch am Anfang, dennoch befinden sich von den digitalen Währungen bereits über 70 Mrd. Euro im Einsatz. Daher raten wir Privatpersonen und Unternehmen sich frühzeitig über rechtliche Fragen zu informieren. CLLB Rechtsanwälte hat hierzu ein Experten-Team gegründet, welches sich mit Kryptowährungen und deren Einsatz bestens auskennt. Unsere Spezialisten rund um die Themen Bitcoins und Blockchain stehen Ihnen bei rechtlichen Fragen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Bereits jetzt berät das Team schon zahlreiche Unternehmen und Start-ups, die Kryptowährungen in ihr Geschäftsmodell mit aufnehmen wollen bzw. den Einsatz dieser erweitern möchten.

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13. September 2017

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István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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