Berlin, München, 17.10.2025. Jüngst erreichte die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte die Anfrage eines Mandanten, dessen Leger Wallet und Bybit Konto leegeräumt wurden. Ursache ist nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen offenbar ein Hacker-Angriff, bei dem Cyberkriminelle sich Zugang auf den PC verschafft haben, eine gefälschte Ledger Live-App installierten, um sich unbefugt Zugriff auf die Wallets zu verschaffen. Unsere Forensiker berichten von weiteren, ähnlich gelagerten Angriffen. Das konkrete Ausmaß ist aktuell noch nicht absehbar, so Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve, Kanzlei CLLB.
Die Krypto-Assets müssen jedoch nicht endgültig verloren sein. Es gibt Wege, sie gegebenenfalls zurückzuholen. Die Kanzlei CLLB arbeitet zu diesem Zweck mit einem Team an Forensikern zusammen, um die Spur der Kryptowerte zu verfolgen und diese bestenfalls über die Staatsanwaltschaft zu sichern.
Wer mit Kryptowährungen handelt, möchte sie sicher und komfortabel verwahrt wissen. Im konkreten Fall ist es offenbar Kriminellen gelungen, sich über eine Schadsoftware Zugriff auf den Computer und sodann auf die Wallets des Mandanten zu verschaffen.
Wie der Mandant von CLLB Rechtsanwälte berichtet, konnte er sich bei Ledger nicht mehr einloggen. Nachdem er versuchte, das Ledger Gerät zu verknüpfen, was die Eingabe der Seed Phrase erforderte, konnte der Hacker diese auch über den PC einsehen und mit Hilfe dieser Seed Phrase auf den Ledger zugreifen und alle Assets abheben.
Dem Hacker gelang es zudem, sich Zugriff auf die Kryptowerte des Mandanten bei Bybit zu verschaffen. Der Account war über eine Google-Authentifizierung gesichert. „Zuvor hat der Mandant von Google eine Warnmeldung erhalten, wonach Backup-Codes für die 2-Faktor-Authenfifizierung erstellt wurden,“ so RA Ruigrok van de Werve.
Der Schock ist für die Anleger natürlich riesig, wenn Accounts gehackt und Konten leergeräumt werden. Die digitalen Vermögenswerte müssen aber noch nicht endgültig verloren sein und sind prinzipiell verfolgbar. Dazu muss aber schnell gehandelt werden und professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. CLLB Rechtsanwälte arbeiten hier mit einem Team aus Forensikern zusammen, welche auch Echtzeitüberwachungen implementieren können.
So können die Kryptowerte nachverfolgt werden und bevor die Kriminellen sie über eine Börse auszahlen lassen wollen, bestenfalls gesichert werden.
Die Sperrung kann der Anleger jedoch nicht selbstständig beantragen, da die Börsen grundsätzlich nur auf hoheitliche Anfragen der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft reagieren, wenn das Konto gesperrt werden soll.
Je schneller gehandelt wird, umso größer sind die Chancen, die Kryptowerte sicherzustellen.
CLLB Rechtsanwälte bilden hier die Schnittstelle zwischen den technischen Ermittlern, den Strafverfolgungsbehörden und den Mandanten.
Die Kanzlei CLLB bietet betroffenen Anlegern an, sie im gesamten Ermittlungsverfahren von der Stellung der Strafanzeige bis zur Auskehrung der Vermögenswerte zu unterstützen.




