Berlin, München, 18.11.2025. Mit einer Investition € 250,00 bei der vermeintlichen Trading-Plattform Grandefex fing es an und endete mit einem Verlust von rund € 327.000,00. Ähnlich wie der Mandantin von CLLB Rechtsanwälte erging es zahlreichen Anlegern, die bei Grandefex investiert haben. Tatsächlich steht hinter der Plattform eine kriminelle Bande, die Anleger nur abzocken wollte. Die Mandantin von CLLB Rechtsanwälte kann allerdings aufatmen, denn sie hat ihr Geld zurückbekommen.
Grandefex war eine betrügerische Online-Tradingplattform, die Anlegern vortäuschte, dass dort Kryptowährungen und andere Assets gehandelt werden und sich große Gewinne erzielen lassen. Viele Anleger haben sich von dem seriösen Auftreten des Online-Brokers blenden lassen und investiert. Dabei fing es mit kleinen Beträgen von rund 250 Euro an, die sich dann massiv steigerten. Die Gelder wurden jedoch direkt an Kriminelle überwiesen, sodass das vermeintlich lukrative Investment von Anfang an mit einem Totalverlust verbunden war.
So war es auch bei der Mandantin der Kanzlei CLLB. Im Jahr 2020 nahmen die Betrüger, welche betrügerische Callcenter im Ausland betrieben, Kontakt zu ihr auf. Sie gewannen ihr Vertrauen und stellten Grandefex als seriöse Trading-Plattform dar, bei der sich durch geringen Kapitaleinsatz und den Erwerb von Kryptowährungen Gewinne erzielen ließen. Die Mandantin ließ sich darauf ein und investierte zunächst rund 250,00 Euro. Die Beträge wurden schnell größer und zuletzt betrugen die Einzahlungen fast 50.000,00 Euro. Unterm Strich hatte die Klägerin zwischen April und Juni 2020 rund 327.000,00 Euro investiert.
Über eine Betrugssoftware suggerierte die Plattform ihr, dass ihre Einzahlungen sich schnell amortisieren und bereits Gewinne bis zu 900.000,00 Euro mit ihrem Kapital erzielt worden seien. Zudem sollte eine Auszahlung jederzeit möglich sein. Tatsächlich wurde das Geld der Mandantin nie investiert und Auszahlungen erfolgten nicht. Stattdessen wurde sie aufgefordert, weitere 150.000 Euro einzuzahlen, um ihr Kapital zu sichern.
„Als den Ermittlern ein Verdächtiger der Grandefex-Gruppe ins Netz gegangen ist und ein Strafverfahren wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs gegen ihn eröffnet wurde, haben wir Adhäsionsklage für unsere Mandantin eingereicht“, so Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve. Mit einer Adhäsionsklage können die Opfer ihre Schadenersatzansprüche in dem Strafverfahren verfolgen und müssen nicht eigens in einem Zivilverfahren klagen. Das spart Zeit und Geld.
„Unsere Mandantin hat ihr Geld bereits zurückerhalten. Das kann auch anderen Opfern von betrügerischen Trading-Plattformen Mut machen, ihr verloren geglaubtes Geld noch nicht abzuschreiben“, so Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve.
CLLB Rechtsanwälte verfügt über Erfahrung mit Adhäsionsklagen und steht geschädigten Anlegern gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.
Mehr Informationen: https://www.cllb.de/bank-und-kapitalmarktrecht/anwalt-bei-krypto-trading-betrug-wir-helfen-geschaedigten-anlegern/




