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Abgasskandal – Auch Opel gerät unter Verdacht

Abschalteinrichtungen bei drei Opel-Modellen entdeckt – Autobauer muss sich gegenüber dem Kraftfahrt-Bundesamt erklären

München, 20.07.2018 – Rutscht mit Opel ein weiterer Autobauer in den Abgasskandal? Es sieht fast danach aus. Opel muss sich zum Manipulationsverdacht bei Abgaswerten gegenüber dem Kraftfahrt-Bundesamt äußern. Das KBA hat Hinweise gefunden, dass sich die Abgasbehandlung bei drei Modellen mit der Schadstoffklasse Euro 6 abschaltet.

Betroffen sind davon weltweit rund 60.000 Fahrzeuge der Modelle Opel Zafira, Insignia und Cascada, die bis 2016 gebaut wurden und die Abgasnorm Euro 6 haben. Etwa 10.000 dieser Fahrzeuge sind in Deutschland zugelassen.

Der Name Opel tauchte im Dieselskandal bislang kaum auf. Dies könnte sich nun ändern. Denn die zulässigen Grenzwerte dürften bei den Modellen deutlich überschritten werden. Dafür muss der Rüsselsheimer Autobauer eine plausible Erklärung liefern. „Sollte das KBA zu der Überzeugung kommen, dass Opel bei den Modellen eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet hat, wird es voraussichtlich den Rückruf anordnen“, sagt Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz, CLLB Rechtsanwälte München.

Das KBA hatte bereits 2016 bei Fahrzeugen mit auffälligen Abgaswerten Nachbesserungen verordnet. Davon waren auch ca. 90.000 Opel-Fahrzeuge betroffen. Die freiwillige Umrüstung bei diesen Modellen ist noch nicht abgeschlossen. Nun ist offenbar eine Abschalteinrichtung bei den Modellen Cascada, Insignia und Zafira aufgetaucht. Ob auch Diesel-Modelle der Marke Chevrolet, die mit dem gleichen Motor ausgerüstet sind, betroffen sind, ist nicht bekannt.

Sollte sich der Verdacht von Abgasmanipulationen bei Opel bestätigen, wäre der Dieselskandal um ein weiteres Kapitel reicher. Rechtsanwalt Dr. Leitz ist überzeugt, dass betroffene Opel-Kunden dann Ansprüche auf Schadensersatz bzw. Rückabwicklung des Kaufvertrags durchsetzen können. „Hier zeigen die Erfahrungen aus dem VW-Abgasskandal, dass die Chancen gut stehen und unzulässige Abschalteinrichtungen ein Mangel sind, den die Kunden nicht hinnehmen müssen. Zahlreiche Gerichte entscheiden inzwischen verbraucherfreundlich“, so Dr. Leitz.

CLLB Rechtsanwälte bietet geschädigten Autokäufern eine kostenfreie Erstberatung an.

Mehr Informationen: https://www.diesel-abgasskandal.de/opel-abgasskandal

 

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Über den Autor

Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Er vertritt aktuell zahlreiche Mandanten im Großschadensfall VW (Abgas – Skandal). Daneben vertritt er insbesondere Anleger in Beratungshaftungsprozessen, insbesondere im Bereich Medienfonds, Leasingfonds, geschlossene Immobilien- und Schiffsfonds.
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