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CLLB Rechtsanwälte holt 60.000 Euro von Online-Casino zurück

München, 18.01.2023. Die Kugel wollte beim Roulette im Online-Casino einfach nicht so fallen, wie der Spieler es sich gewünscht hat. Am Ende hatte er mehr als 60.000 Euro verloren. „Rien ne va plus“ bedeutete das für den Spieler jedoch nicht. Denn CLLB Rechtsanwälte hat erreicht, dass die Betreiberin des Online-Casinos den Verlust zurückzahlen muss. Das hat das Landgericht Dortmund mit Urteil vom 06.01.2023 entschieden. Zur Begründung führte das Gericht aus, dass die Beklagte gegen das Verbot von Online-Glücksspielen aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen habe.

Gemäß Glücksspielvertrag galt für Online-Glücksspiele in Deutschland bis Ende Juni 2021 ein weitreichendes Verbot. Trotz des Verbots machten die Anbieter der Glücksspiele im Internet ihre Online-Casinos auch für Spieler in Deutschland über deutschsprachige Webseiten leicht zugänglich. „Da sie damit gegen das Verbot aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen haben, haben sie keinen rechtlichen Anspruch auf das Geld und die Spieler können ihre Verluste zurückverlangen“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, der schon für zahlreiche Spieler Geld von den Online-Casinos zurückgeholt hat.

Im vorliegenden Fall hatte der Kläger über eine Webseite der Beklagten an Online-Glücksspielen teilgenommen und verlor am „Roulette-Tisch“ insgesamt mehr als 60.000 Euro. Er war davon ausgegangen, dass die Online-Glücksspiele der beklagten Betreiberin des Online-Casinos legal waren. Tatsächlich verfügte diese für ihr Angebot aber nicht über eine in Deutschland gültige Lizenz. „Wir haben daher die Rückzahlung des Verlusts gefordert“, so Rechtsanwalt Cocron.

Das LG Dortmund folgte der Argumentation und entschied, dass der Kläger Anspruch auf die Erstattung seines Verlusts habe. Zur Begründung führte es aus, dass das Veranstalten und Vermitteln öffentlicher Glücksspiele im Internet gemäß § 4 Abs. 4 Glücksspielstaatsvertrag verboten war und die Beklagte gegen dieses Verbot verstoßen habe. Das habe zur Folge, dass die geschlossenen Verträge nichtig sind und die Beklagte den Verlust daher zurückzahlen müsse.

Die Regeln für Online-Glücksspiele wurden zwar zum 1. Juli 2021 gelockert. „Das gilt jedoch nicht rückwirkend und eine in Deutschland gültige Lizenz ist für das öffentliche Angebot von Glücksspielen im Internet nach wie vor zwingend erforderlich. Daher haben Spieler weiterhin gute Chancen, ihre Verluste zurückzuholen“, so Rechtsanwalt Cocron.

Mehr Informationen: https://www.onlinecasino-geld-zurueck.de/

 


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    Über den Autor

    Rechtsanwalt István Cocron, B.A. studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte an der LMU München. Seine derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Beratung und Vertretung von Verbrauchern in den Bereichen des Glücksspielrechts, DSGVO-Verfahren, Datenhacks, Crypto & Schadenersatzrecht. Herr Cocron ist seit mehreren Jahren auch im Fintech-Sektor tätig, insbesondere im Bereich der Neuen Technologien und dort den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Herr Cocron verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied in mehreren Gläubigerausschüssen und nationalen und internationalen Anwaltsvereinigungen.

    Rechtsanwalt Cocron ist u.a. Mitglied in folgenden Interessenvertretungen:

    - Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins
    - Deutscher Anwaltverein
    - der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
    - der Europäischen Anwaltsvereinigung
    - Fachverband für Glücksspielsucht FAGS
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