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Aktuelle Fälle - Seite 1

Abgasskandal – Mitsubishi unter Verdacht

24.01.2020 | Themen: ,
Henning Leitz 24.01.2020

München, 22.01.2020. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. hat eine groß angelegte Razzia bei Mitsubishi durchgeführt. In einer bundesweit angelegten Aktion standen die Ermittler bei dem Autohersteller am 21. Januar 2020 vor der Tür und durchsuchten die Geschäftsräume. Grund für die Ermittlungen ist Betrugsverdacht im Zusammenhang mit der Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung. Der Abgasskandal hat auch Mitsubishi erreicht. weiterlesen

Immobilienfonds Tegel Center KG: Anleger wird auf Rückzahlung von Ausschüttungen verklagt

21.01.2020 | Themen:
Franz Braun 21.01.2020

München, 21.01.2020 Bereits in der Vergangenheit waren die Anleger des geschlossenen Immobilienfonds Tegel Center KG GAEA Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. („Tegel Center KG“) von Seiten der Fondsverwaltung immer wieder zur Rückzahlung von Teilen der bereits erhaltenen Ausschüttungen aufgefordert worden. Zwischenzeitlich liegt der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte eine Klage der Rechtsanwälte SK Schwarz vor, welche im Namen der AJCS Vermögensverwaltungs UG einen Anleger auf Rückzahlung von Ausschüttungen verklagt. weiterlesen

Miles and More Konto gehackt und Flugmeilen abgebucht

09.01.2020 | Themen:
Istvan Cocron 09.01.2020

CLLB vertritt Mandanten erfolgreich gegen Miles & More

München, 09.01.2020

Über ein Datenleck ist es Hackern offenbar erneut gelungen, mehrere Vielflieger-Konten des Kundenbindungsprogramms Miles & More zu hacken und Flugmeilen als Gutscheine abzubuchen. weiterlesen

OLG Celle bestätigt Schadensersatzanspruch im Abgasskandal

22.11.2019 | Themen: ,
Henning Leitz 22.11.2019

München, 21.11.2019. Erfolg für einen vom VW-Abgasskandal geschädigten Autokäufer. Das OLG Celle sprach ihm mit Urteil vom 20. November 2019 Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu (Az. 7 U 244/18). Er kann das Fahrzeug zurückgeben und die Erstattung des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer verlangen. weiterlesen

Opel muss Diesel nach Gerichtsbeschluss zurückrufen

15.11.2019 | Themen: ,
Henning Leitz 15.11.2019

OVG Schleswig-Holstein bestätigt Rückruf für Opel Zafira, Insignia und Cascada – Betroffene Diesel müssen umgehend nachgerüstet werden.

München, 14.11.2019. Opel ist endgültig im Abgasskandal angekommen. Lange versuchte sich der Autobauer gegen einen vom Kraftfahrt-Bundesamt angeordneten Rückruf für Diesel-Modelle des Opel Insignia, Cascada und Zafira zu wehren und ist damit gescheitert. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht bestätigte nun auch in zweiter Instanz, dass Opel den Rückruf durchführen muss (Az.: 5 MB 3/19). Der Beschluss des OVG vom 6.November 2019 ist unanfechtbar, d.h. Opel muss die betroffenen Fahrzeuge in Kürze in die Werkstätten beordern. weiterlesen

Karatgold Coins – Unerlaubtes Geschäft muss abgewickelt

12.11.2019 | Themen: , , ,
Istvan Cocron 12.11.2019

München, 12.11.2019. Die BaFin ordnet die Abwicklung des unerlaubten E-Geld-Geschäfts mit der Kryptowährung Karatgold Coins an und die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach einem Bericht des Handelsblatt u.a. wegen Betrugsverdachts gegen den Chef der Karatbars-Gruppe. Die Karatbars-Gruppe und strahlt derzeit nicht gerade im goldenen Licht. Für die Anleger sind die jüngsten Nachrichten rund um die Karatbars-Gruppe durchaus beunruhigend.

Auf Gold basierende Kryptowährungen erschienen offenbar vielen Anlegern als eine sichere Kapitalanlage sein. Sie investierten in die Kryptowährungen Karatgold Coin (KBC) und Karatbank Coin (KCB) der Karatbars-Gruppe, die die digitalen Währungen über eine Stiftung in Belize, Mittelamerika, emittierte.

Die Hoffnungen der Anleger in eine stabile und renditeträchtige Geldanlage könnten jedoch bitter enttäuscht werden. Denn nach Informationen des Handelsblatt hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungen gegen den Firmenchef aufgenommen. Demnach geht es u.a. um Betrugsverdacht. Die Staatsanwaltschaft macht bislang keine näheren Angaben dazu und der Firmenchef weiß nichts von Ermittlungen und halte sich ohnehin für unschuldig.

Wie die Ermittlungen sich weiter gestalten, ist noch offen. Konkret und auch beunruhigend für die Anleger ist hingegen die Abwicklungsanordnung der Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin. Die BaFin hat der Karatbit Foundation mit Sitz in Belize mit Bescheid vom 21. Oktober 2019 aufgegeben, das durch die Ausgabe des Karatgold Coins ohne Erlaubnis in Deutschland betriebene E-Geld-Geschäft einzustellen und abzuwickeln. Der Bescheid ist sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

„Der Bescheid bedeutet, dass das in Karatgold investierte Geld unverzüglich an die Anleger zurückgezahlt werden muss“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte. Wie das Handelsblatt berichtet, wurden etwa 100 Millionen Euro bei Anlegern eingesammelt. Das Geld müsste jetzt an sie zurückfließen. Allerdings hat der Firmenchef bereits Widerstand gegen den BaFin-Bescheid angekündigt. „Es ist aber ohnehin fraglich, ob die Rückzahlung geleistet werden kann. Anleger sollten daher genau im Auge behalten, ob ihr investiertes Geld demnächst zurückgezahlt wird und ggf. rechtliche Schritte einleiten“, so Rechtsanwalt Cocron.

Denn weder Gold noch digitale Währungen sind zwangsläufig sichere Geldanlagen wie die Beispiele PIM Gold GmbH und Envion AG zeigen.

„Anleger haben allerdings einen Anspruch auf eine ordnungsgemäße Beratung. Dazu gehört auch eine umfassende Aufklärung über die bestehenden Risiken der Geldanlage. Haben die Vermittler ihre Informationspflichten verletzt, können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden“, erklärt Rechtsanwalt Cocron.

Mehr Informationen: https://www.cllb.de/

Schuldenruf in Sachen Envion ICO

28.10.2019 | Themen: , , ,
Istvan Cocron 28.10.2019

CLLB beantwortet die wichtigsten Fragen für Anleger des Envion ICO und Inhaber von EVN Token

München, Berlin, den 25.10.2019 – Nach Informationen der Schweizer Kanzlei Wenger und Plattner soll nunmehr am kommenden Montag, den 28.10.2019 der von Seiten der enttäuschten Anleger des Envion ICO lang ersehnte Schuldenruf erfolgen. weiterlesen

Private Krankenversicherung zur Erstattung von Behandlungskosten bei einer altersbedingten Makuladegeneration verurteilt

23.10.2019 | Themen: ,
Steffen Liebl 23.10.2019

München, 22.10.2019. Wie die auf Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin berichtet, hat das Landgericht München II mit Urteil vom 04.10.2019 eine private Krankenversicherung dazu verurteilt, die bereits entstandenen Behandlungskosten einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu bezahlen. weiterlesen

Konto gehackt und Flugmeilen abgebucht – Klage gegen Miles & More

23.10.2019 | Themen:
Istvan Cocron 23.10.2019

CLLB vertritt geschädigte Miles and More Kunden

München, 22.10.2019. Über ein Datenleck ist es Hackern offensichtlich gelungen, ein Vielflieger-Konto bei Miles & More zu knacken und die Flugmeilen als Gutscheine abzubuchen. Die Kundin war für das Leck nicht verantwortlich, sie hatte ihre Zugangsdaten mit niemandem geteilt. Dennoch weigert sich Miles & More den Schaden zu ersetzen. „Wir haben daher für unsere Mandantin heute beim zuständigen Gericht in Frankfurt, Klage gegen Miles & More eingereicht“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte. weiterlesen

VW Diesel-Abgasskandal – Verjährung noch nicht eingetreten

18.10.2019 | Themen:
Istvan Cocron 18.10.2019

Der VW Diesel-Abgasskandal wurde im Jahre 2015 bekannt. Dennoch gehen Gerichte – nach Auffassung der CLLB Rechtsanwälte auch zu Recht – davon aus, dass eine Verjährung der Schadenersatzansprüche in vielen Fällen noch nicht eingetreten ist. Betroffene PKW Eigner sollten daher umgehend rechtlichen Rat einholen. weiterlesen

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