header-banner

Aktuelle Fälle - Seite 1

Karatgold Coins – Unerlaubtes Geschäft muss abgewickelt

12.11.2019 | Themen: , , ,
Istvan Cocron 12.11.2019

München, 12.11.2019. Die BaFin ordnet die Abwicklung des unerlaubten E-Geld-Geschäfts mit der Kryptowährung Karatgold Coins an und die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach einem Bericht des Handelsblatt u.a. wegen Betrugsverdachts gegen den Chef der Karatbars-Gruppe. Die Karatbars-Gruppe und strahlt derzeit nicht gerade im goldenen Licht. Für die Anleger sind die jüngsten Nachrichten rund um die Karatbars-Gruppe durchaus beunruhigend.

Auf Gold basierende Kryptowährungen erschienen offenbar vielen Anlegern als eine sichere Kapitalanlage sein. Sie investierten in die Kryptowährungen Karatgold Coin (KBC) und Karatbank Coin (KCB) der Karatbars-Gruppe, die die digitalen Währungen über eine Stiftung in Belize, Mittelamerika, emittierte.

Die Hoffnungen der Anleger in eine stabile und renditeträchtige Geldanlage könnten jedoch bitter enttäuscht werden. Denn nach Informationen des Handelsblatt hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungen gegen den Firmenchef aufgenommen. Demnach geht es u.a. um Betrugsverdacht. Die Staatsanwaltschaft macht bislang keine näheren Angaben dazu und der Firmenchef weiß nichts von Ermittlungen und halte sich ohnehin für unschuldig.

Wie die Ermittlungen sich weiter gestalten, ist noch offen. Konkret und auch beunruhigend für die Anleger ist hingegen die Abwicklungsanordnung der Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin. Die BaFin hat der Karatbit Foundation mit Sitz in Belize mit Bescheid vom 21. Oktober 2019 aufgegeben, das durch die Ausgabe des Karatgold Coins ohne Erlaubnis in Deutschland betriebene E-Geld-Geschäft einzustellen und abzuwickeln. Der Bescheid ist sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

„Der Bescheid bedeutet, dass das in Karatgold investierte Geld unverzüglich an die Anleger zurückgezahlt werden muss“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte. Wie das Handelsblatt berichtet, wurden etwa 100 Millionen Euro bei Anlegern eingesammelt. Das Geld müsste jetzt an sie zurückfließen. Allerdings hat der Firmenchef bereits Widerstand gegen den BaFin-Bescheid angekündigt. „Es ist aber ohnehin fraglich, ob die Rückzahlung geleistet werden kann. Anleger sollten daher genau im Auge behalten, ob ihr investiertes Geld demnächst zurückgezahlt wird und ggf. rechtliche Schritte einleiten“, so Rechtsanwalt Cocron.

Denn weder Gold noch digitale Währungen sind zwangsläufig sichere Geldanlagen wie die Beispiele PIM Gold GmbH und Envion AG zeigen.

„Anleger haben allerdings einen Anspruch auf eine ordnungsgemäße Beratung. Dazu gehört auch eine umfassende Aufklärung über die bestehenden Risiken der Geldanlage. Haben die Vermittler ihre Informationspflichten verletzt, können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden“, erklärt Rechtsanwalt Cocron.

Mehr Informationen: https://www.cllb.de/

Schuldenruf in Sachen Envion ICO

28.10.2019 | Themen: , , ,
Istvan Cocron 28.10.2019

CLLB beantwortet die wichtigsten Fragen für Anleger des Envion ICO und Inhaber von EVN Token

München, Berlin, den 25.10.2019 – Nach Informationen der Schweizer Kanzlei Wenger und Plattner soll nunmehr am kommenden Montag, den 28.10.2019 der von Seiten der enttäuschten Anleger des Envion ICO lang ersehnte Schuldenruf erfolgen. weiterlesen

Private Krankenversicherung zur Erstattung von Behandlungskosten bei einer altersbedingten Makuladegeneration verurteilt

23.10.2019 | Themen: ,
Steffen Liebl 23.10.2019

München, 22.10.2019. Wie die auf Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin berichtet, hat das Landgericht München II mit Urteil vom 04.10.2019 eine private Krankenversicherung dazu verurteilt, die bereits entstandenen Behandlungskosten einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu bezahlen. weiterlesen

Konto gehackt und Flugmeilen abgebucht – Klage gegen Miles & More

23.10.2019 | Themen:
Istvan Cocron 23.10.2019

CLLB vertritt geschädigte Miles and More Kunden

München, 22.10.2019. Über ein Datenleck ist es Hackern offensichtlich gelungen, ein Vielflieger-Konto bei Miles & More zu knacken und die Flugmeilen als Gutscheine abzubuchen. Die Kundin war für das Leck nicht verantwortlich, sie hatte ihre Zugangsdaten mit niemandem geteilt. Dennoch weigert sich Miles & More den Schaden zu ersetzen. „Wir haben daher für unsere Mandantin heute beim zuständigen Gericht in Frankfurt, Klage gegen Miles & More eingereicht“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte. weiterlesen

VW Diesel-Abgasskandal – Verjährung noch nicht eingetreten

18.10.2019 | Themen:
Istvan Cocron 18.10.2019

Der VW Diesel-Abgasskandal wurde im Jahre 2015 bekannt. Dennoch gehen Gerichte – nach Auffassung der CLLB Rechtsanwälte auch zu Recht – davon aus, dass eine Verjährung der Schadenersatzansprüche in vielen Fällen noch nicht eingetreten ist. Betroffene PKW Eigner sollten daher umgehend rechtlichen Rat einholen. weiterlesen

Neuer Massenrückruf für Mercedes-Diesel

15.10.2019 | Themen: ,
Franz Braun 15.10.2019

München, 14.10.2019. Der Abgasskandal lässt Daimler nicht los. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat erneut einen Massenrückruf für Mercedes-Diesel angeordnet, wie Daimler am 11. Oktober 2019 mitteilte. Betroffen sind Diesel-Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 5 und dem Motor OM 651, die bis Juni 2016 hergestellt wurden. weiterlesen

Online-Glücksspiel – Einsätze von Skrill & Co. zurückfordern

10.10.2019 | Themen:
Istvan Cocron 10.10.2019

München, 08.10.2019. Ohne Zahlungsdienstleister wie Skrill wäre Glücksspiel im Internet kaum möglich. In Deutschland ist Online-Glücksspiel allerdings bis auf wenige Ausnahmen verboten. Dieses Verbot gilt nicht nur für die Anbieter von Glücksspielen, sondern z.B. auch für Bezahldienste, über die die Einsätze getätigt werden. Im Glücksspielstaatsvertrag ist das allgemeine Mitwirkungsverbot beim Online-Glücksspiel geregelt. Dieses Verbot betrifft alle, die am illegalen Glücksspiel im Internet beteiligt sind und damit auch Zahlungsdienstleister oder Kreditkartenanbieter. weiterlesen

Insolvenzverwalter fordert Anleger zur Rückzahlung auf

Manon Linz 04.10.2019

Insolvenzverwalter fordert Anleger der Erste Oderfelder zur Rückzahlung der Einlage nebst Auszahlungen auf

Berlin, München den 04.10.2019- Diverse betroffene Anleger der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG berichten, dass der Insolvenzverwalter sie unter Fristsetzung bis zum 09.10.2019 zur Rückzahlung der an sie ausbezahlten Einlage nebst Ausschüttungen aufgefordert hat. Der Insolvenzverwalter beruft sich in seinem Schreiben vom 18.09.2019 auf eine „Scheinauseinandersetzung und Scheingewinne“, weshalb er die an die Anleger geleisteten Zahlungen insolvenzrechtlich anfechte. weiterlesen

Schadensersatz im Abgasskandal bei Fahrzeugkauf 2016

24.09.2019 | Themen: ,
Henning Leitz 24.09.2019

München, 24.09.2019. Im Abgasskandal können Schadensersatzansprüche auch dann durchgesetzt werden, wenn das Fahrzeug erst 2016 und damit nach Veröffentlichung der Abgasmanipulationen gekauft wurde. Das zeigt ein Urteil des OLG Hamm vom 10.09.2019 (Az.: 13 U 149/18). Das OLG sprach der Klägerin, die im November 2016 einen VW Beetle gebraucht gekauft hatte, Schadensersatz zu. weiterlesen

Kostenfreie Beratung sichern
Beantworten Sie nur 3 kurze Fragen und sichern Sie sich unsere kostenfreie und unverbindliche Beratung zu Ihrer persönlichen Situation.

Bei welchen Anbietern haben Sie gespielt?

Weiter
Kostenfreie Beratung sichern

Wie viel Geld haben Sie in den letzten 3 Jahren verloren?

Weiter
Kostenfreie Beratung sichern

Wie haben Sie bezahlt?

Weiter
Das war’s schon
Hinterlassen Sie in den folgenden Feldern nun noch Ihre Kontaktdaten, damit wir Sie zu Ihrem Fall näher beraten können. Einer unserer Anwälte wird sich daraufhin innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen per Mail oder Telefon melden. Hierfür entstehen Ihnen selbstverständlich keinerlei Kosten.



close-link